Persönliche Learnings aus dem Beitrag von…

Michael PauenProfessor für Philosophie des Geistes, Humboldt-Universität zu Berlin, leitet die Berlin School of Mind and Brain.

Aufgeworfene Fragen:

  • Wie entsteht das Geistige aus materiellen Prozessen?
  • Was ist die neuronale Signatur von Bewußtsein?
  • Wie ist die Verbindung zwischen subjektiver Erfahrung und objektiver neuronaler Aktivität?

Interessante Analogie:

Erklären des Bewusstseins über die Analogie zu Wasser und der Bildung von Eis.
Wichtig ist der Fokus der Betrachtung. Muss man zur Bildung von Eis die einzelnen Atome ansehen oder eher die Struktur, die verschiedene Atome bilden (Kristallgitterstrukturen)?

Buchkritik zu »Maschinenbewusstsein« – Spektrum der Wissenschaft

Ralf OtteProfessor für Industrieautomatisierung und Künstliche Intelligenz, Technische Hochschule Ulm

Interessante Ideen:

Wahrnehmende KI wird ein Maschinenbewußtsein entwickeln können, das sich jedoch grundlegend vom menschlichen Bewußtsein unterscheiden wird.
Wahrnehmung der Außenwelt ist ohne Bewußtsein nicht möglich, so dass nur Maschinen mit Bewußtsein wahrnehmen können.

Softwarebasierte KI stößt an ihre Grenzen. Neuromorphe Computer, die neue elektronische Bauelemente benutzen, bilden die physikalischen (nicht aber die biologischen und chemischen) Prozesse des menschlichen Gehirns nach und erlangt dadurch Maschinienbewußtsein.